31. Januar 2018

Erklärung

Hier lesen sie die nach dem Verkauf der UKW-Infrastruktur durch die Media Broadcast GmbH in 2018 überarbeitete Version der Frankfurter Erklärung vom Januar 2018. Die ursprüngliche Fassung lesen Sie an anderer Stelle.

Die bisherige UKW-Senderbetreiberin hat ihre UKW-Infrastruktur veräußert. Die Unterzeichner haben die einen Teil der UKW-Antennen erworben.

Die Unterzeichner erklären jedem Betreiber, der ein Hörfunkprogramm abstrahlt, diskriminierungsfreien Zugang zur eigenen UKW-Infrastruktur (Antenne, Zuleitung und gegebenenfalls Weiche) einzuräumen. Sie laden weitere Partner ein, sich an der wechselseitigen Zugangsgewährung für die Abstrahlung von Hörfunkprogrammen zu beteiligen.

Die Unterzeichner der Frankfurter Erklärung zielen auf eine wettbewerbliche Preisbildung. Wo diese mangels Wettbewerb nicht möglich ist, wird eine wettbewerbsanaloge Preisbildung unter entsprechender Anwendung der Grundsätze, wie sie von der Bundesnetzagentur entwickelt wurden, angestrebt. Die Unterzeichner der Frankfurter Erklärung sehen es als mit dem Diskriminierungsverbot nicht vereinbar an, wenn der Zugang zu Konditionen, die als Preishöhenmissbrauch einzuschätzen sind, angeboten würde.

Die Unterzeichner haben ein gemeinsames Verständnis der wettbewerbsanalogen Preise für die (Mit-)Benutzung der UKW-Infrastrukturen.

Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk, Friedrichstraße 22, 80801 München
audio media service Produktionsges. mbH & Co. KG, Niedernstraße 21-27, 33602 Bielefeld
DIVICON MEDIA HOLDING GmbH, Universitätsstraße 14, 04109 Leipzig
Sendernetzbetrieb Baden-Württemberg GmbH, Plieninger Straße 150, 70567 Stuttgart
UPLINK Network GmbH, Heerdter Sandberg 30 D, 40549 Düsseldorf
Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V., Stromstraße 1, 10555 Berlin

Frankfurt am Main, den 31. Januar 2018